Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: April 2026 · Diese AGB regeln die Vertragsbeziehung zwischen Paladin Media und seinen Kunden.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Paladin Media (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Markenauftritt, Logoentwicklung, Foto- und Videoproduktion, Werbematerialien sowie Print.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden keine Verträge abgeschlossen.
§ 2 Vertragsabschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website des Auftragnehmers stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Der Auftraggeber gibt durch Anfrage, Buchung eines Erstgesprächs oder per E-Mail-Anfrage ein Angebot zum Vertragsabschluss ab. Der Auftragnehmer prüft das Angebot und unterbreitet auf Basis des Erstgesprächs ein individuelles, schriftliches Angebot.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das schriftliche Angebot des Auftragnehmers durch ausdrückliche Erklärung (z.B. per E-Mail) annimmt.
§ 3 Leistungsbeschreibung
(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der individuellen Auftragsbestätigung bzw. dem schriftlichen Angebot.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung des Vertrages Subunternehmer einzusetzen.
(3) Konzeptionelle und gestalterische Leistungen unterliegen einer künstlerischen Gestaltungsfreiheit. Beanstandungen, die ausschließlich den persönlichen Geschmack betreffen, stellen keinen Mangel dar.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Bei Aufträgen ab einem Auftragsvolumen von 1.000 € netto ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von 30 % der Auftragssumme bei Auftragserteilung in Rechnung zu stellen. Die Restzahlung erfolgt nach Abschluss bzw. Abnahme des jeweiligen Projekts.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Die Geltendmachung weitergehender Schäden bleibt vorbehalten.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig und in geeigneter Form alle für die Vertragsdurchführung erforderlichen Informationen, Materialien (z.B. Texte, Logos, Bilder) und Unterlagen kostenfrei zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er an den von ihm bereitgestellten Materialien die erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte besitzt. Er stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
(3) Verzögerungen aufgrund verspäteter Zulieferungen oder Freigaben durch den Auftraggeber gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Verschiebung der Liefertermine führen.
§ 6 Korrektur- und Änderungsschleifen
(1) Im Rahmen kreativer Leistungen sind, sofern nicht anders vereinbart, bis zu zwei Korrekturschleifen im vereinbarten Preis enthalten.
(2) Über das vereinbarte Maß hinausgehende Änderungen oder zusätzliche Korrekturschleifen werden gesondert nach Aufwand vergütet, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.
(3) Wesentliche Änderungen am ursprünglich beauftragten Konzept nach Freigabe einzelner Arbeitsschritte berechtigen den Auftragnehmer zu einer angemessenen Erhöhung der vereinbarten Vergütung.
§ 7 Abnahme und Lieferung
(1) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber das Arbeitsergebnis in der vereinbarten Form zur Abnahme bereit (z.B. per E-Mail, über eine Cloud oder Live-Demo).
(2) Die Abnahme erfolgt durch ausdrückliche Freigabeerklärung des Auftraggebers oder durch ausbleibende Reaktion innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung. Nach diesem Zeitraum gilt die Leistung als abgenommen, sofern der Auftraggeber den Auftragnehmer nicht zuvor schriftlich auf konkrete Mängel hingewiesen hat.
(3) Bei Websites erfolgt die Abnahme in der Regel mit dem Live-Gang oder der Übergabe der Zugangsdaten an den Auftraggeber.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Der Auftragnehmer überträgt dem Auftraggeber mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung die für den vereinbarten Zweck erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den im Rahmen des Auftrags erstellten Werken.
(2) Eine über den vertraglich vereinbarten Zweck hinausgehende Nutzung, insbesondere die Weitergabe an Dritte oder eine Bearbeitung durch Dritte, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(3) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeiten zu Eigenwerbungszwecken (z.B. im Portfolio, in Sozialen Medien, auf Wettbewerbe) zu nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.
§ 9 Mängelansprüche
(1) Beanstandungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung schriftlich oder per E-Mail an den Auftragnehmer zu richten.
(2) Bei berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge nimmt der Auftragnehmer eine Nachbesserung vor. Schlägt die Nachbesserung wiederholt fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.
(3) Subjektive geschmackliche Vorstellungen sind keine Mängel.
§ 10 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung des Auftragnehmers besteht nicht. Insbesondere haftet der Auftragnehmer nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 11 Geheimhaltung
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen, soweit diese nicht bereits öffentlich bekannt sind.
§ 12 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Einmalige Projektaufträge enden mit der vollständigen Erbringung der Leistung.
(2) Laufende Wartungs-, Pflege-, Hosting- oder Retainer-Verträge können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht abweichend vereinbart.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige rechtlich zulässige Regelung, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck am nächsten kommt.
(4) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.